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"De Pantuffelhelden" Frühjahr 2012
Lachen, weinen, nachdenken
- seit über einem halben Jahrhundert



Die Niederdeutsche Bühne Wiesmoor e. V. begeistert nun schon seit über 50 Jahren das Publikum jede Spielzeit aufs Neue mit altbekannten Volksstücken und modernen Theaterproduktionen . Das Besondere daran ist, dass sich alle Mitwirkenden ehrenamtlich dafür engagieren, dass unsere Muttersprache Plattdeutsch auch weiterhin gefördert wird und erhalten bleibt. Gerade in der heutigen, oftmals kurzweiligen Zeit ist dies besonders wichtig.
Als Miglied im Bühnenbund Niedersachsen / Bremen bilden wir uns durch regelmäßige Schulungen und Seminarbesuche stetig weiter, was unsere qualitativ hochwertige Theaterarbeit unterstreicht. Zudem gehören wir der Arbeitsgemeinschaft Ostfriesischer Volkstheater an.

Als einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte kann man sicherlich das im Sommer 2009 stattgefundene Freilichtspektakel „Törf un Strom - Een Reis dör de Tied van 1906 bit 1932" bezeichnen. Aufgeführt wurde dieses Projekt auf der Wiesmoorer Freilichtbühne.
Das im Jahre 1954 fertig gestellte Areal, auf dem auch heute noch jährlich das bundesweit bekannte Blütenfest stattfindet, wurde in den Anfängen von der Landesbühne Niedersachsen, dem Schauspielhaus Cuxhaven oder auch der Niederdeutschen Bühne Rüstringen bespielt. Die Verantwortlichen des Heimat- und Verkehrsvereins Wiesmoor hatten damals die Idee, die Freilichtbühne einer eigenen Niederdeutschen Bühne bespielen zu lassen. So kam es schließlich im Jahre 1955 dazu, dass sich die damals bestehenden Theatergruppen des Boßelvereins „Hier up an" Wiesederfehn und der Nordwestdeutschen Kraftwerke AG (NWK) zur heutigen Niederdeutschen Bühne zusammenschlossen. Bei der ersten Sitzung im Torfkrug wurde Bernhard Riekena zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Törf un Strom  - Sommer 2009

Alln´s bloot wegen de Frolüü - Herbst 2009
Das Theaterdebüt auf der Freilichtbühne kam dann im Sommer 1955. Es  wurde „Wenn de Hahn kreiht" aufgeführt. Unter den Zuschauern waren damals auch Vertreter des Niederdeutschen Bühnenbundes, die im Jahre 1956 die Aufnahme in den Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen / Bremen beschlossen.
Neben den Saalaufführungen, die anfangs in der Festhalle, dann im Torfkrug, später wieder  in der Festhalle stattfanden und heute im Forum der Kooperativen Gesamtschule stattfinden, wurden zudem bis Mitte der 80er Jahre auch regelmäßig auf der Freilichtbühne Volksstücke, wie „Eenmal fallt jeder rin", „Dat Verlegenheitskind", „Quade Foelke" oder „Twee Kisten Rum" gespielt, um nur einige Titel zu nennen.
Im Jahre 2006 feierten wir mit der Jubiläumsaufführung „Kinner - Kinner" unser 50 - Jähriges Bestehen und können mit Stolz behaupten, dass drei der sieben Charaktere auf der Bühne durch Jugendliche besetzt wurden. Dieser Trend wird auch heute noch fortgesetzt. Zuletzt konnten mit der jüngst aufgeführten Zeitrevue „Törf un Strom" neue und vor allem junge Mitglieder sprichwörtlich mit ins Boot geholt werden. Neben dieser Tatsache lässt uns auch ein Blick auf die vorherige Spielzeit mit rund 9000 Besuchern optimistisch in die Zukunft blicken.
Von Christian Behrends
(Quelle: Wilfried Bohlsen, aus der Festschrift anlässlich des 50. Geburtstages)





 
 
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