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Besondere Ehrung für Helmut Saathoff

 Osteel, 15. Mai 2017, 10 Uhr, Warnfried-Kirche – Die Ostfriesische Landschaft richtet ihre alljährliche Veranstaltung „Oll‘ Mai“ aus. In diesem Jahr wird zum ersten Mal in der langen Historie der Ehrungen ein Wiesmoorer bedacht: Helmut Saathoff. Um 12.11 Uhr wird er von Landschaftspräsident Rico Mecklenburg nach vorne gebeten. Mecklenburg verliest die Laudatio. Helmut Saathoff lauscht den Worten und kann gar nicht wirklich glauben, dass dort über ihn gesprochen wird. „Wenn man hört, wofür man sich in seinem Leben engagiert hat und was man alles auf den Weg gebracht hat, klingt das in so einem Moment sehr unwirklich.“ sagt Saathoff.

Helmut Saathoffs vielfältiges Engagement war es der Ostfriesischen Landschaft wert, ihn für seine langjährige und nachhaltige ehrenamtliche Tätigkeit im Umfeld Wiesmoors und darüber hinaus zu danken und ihn mit dem Upstalsboom-Siegel auszuzeichnen.


Herausgehoben wurde sein Engagement für die Niederdeutsche Bühne Wiesmoor e.V., der er seit 44 Jahren angehört und deren 1. Vorsitzender er seit mehr als 28 Jahren ist. Er brachte die Wiesmoorer Freilichtspiele zurück auf die Freilichtbühne, engagierte sich für den Theaternachwuchs und widmete ihr eine eigene Sparte bei der NDB. Unvergessen ist das Stück „Quade Foelke“, das im Sommer 2016 auf der Freilichtbühne Premiere feierte und aus seiner Feder stammt. Zahlreiche Preise gewann die Niederdeutsche Bühne unter seiner Leitung.


Ferner wurde er für seine Verdienste im Projekt „Comenius“ geehrt. Internationale Beziehungen  und der kulturelle Austausch im Kinder- und Jugendbereich sind Helmut Saathoff ein großes Anliegen. Nicht nur während seiner Zeit als Grundschulrektor, auch danach für die Stadt Wiesmoor engagierte er sich in diesem Bereich.

Zudem ist Helmut Saathoff unweigerlich mit dem Blütenfest verbunden: seit  40 Jahren bringt er sich dort aktiv ein und moderiert seit 1985 das „Bunte Programm“ am Samstagnachmittag. Im Verkehrs- und Heimatverein ist er seit 1983 Mitglied und ist Gründungsmitglied des Fördervereins der jetzigen „MS Wiesmoor“.

(Hilke Ahrends)


 
 
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